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Visit Lumbini Year 2012

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Das Jahr 2012 ist von der nepalesischen Regierung zum ‘Visit Lumbini Year 2012’ ausgerufen worden. Ziel ist es,   den Tourismus in der Region Lumbini anzukurbeln. Der in SĂŒdnepal gelegene Geburtsort von Gautama Buddha, soll dadurch bekannter, die Wirtschaft und die Infrastruktur der gesamten umliegenden  Region sollen insgesamt gestĂ€rkt werden. Die Organisation des Visit Lumbini Year 2012, das durch zahlreiche Veranstaltungen begleitet wird, liegt im Wesentlichen in den HĂ€nden des Lumbini Delvelopment Trust.

Die offizielle Website dazu lautet wie folgt:

http://visitlumbini.com/highlights/210.html

Nachfolgend, ein Interview mit dem VizeprĂ€sidenten des Lumbini Development Trust, Acharya Karma Sangbo Sherpa, aus der nepalischen Sprache ĂŒbersetzt, von Alka Khanal, fĂŒr die Zeitschrift ‘Nepal Information’, der Deutsch-Nepalischen Gesellschaft e.V. (NI 108/1, 2012, Erscheinungstermin demnĂ€chst):

 

‚Es ist unsere Absicht eine AtmosphĂ€re zu schaffen, die dazu einlĂ€dt, dass auch AndersglĂ€ubige kommen‘

Interview mit Rinpoche Acharya Karma Sangbo Sherpa, VizeprÀsident des Lumbini Development Trust, zum Visit Lumbini Year 2012

 Foto von Acharya Karma Sangbo Sherpa

Welche Grundvoraussetzungen gehen dem Visit Lumbini Year 2012 voraus, um dieses zu einem Erfolg zu machen?

Nepal ist ein Land mit zahlreichen touristischen Reisezielen. Die Jahre 1998 und 2011 wurden zu ‚Tourismusjahren‘ ausgerufen. Dies waren positive Impulse fĂŒr die Entwicklung des Tourismus.  Unser nun festgelegtes Ziel ist, eine neue Richtung einzuschlagen, nachdem wir unsere bisherigen Ziele nicht ausreichend erreichen konnten.

Lumbini ist der Geburtsort Buddhas und somit ein heiliger Ort fĂŒr die Buddhisten, die fĂŒr eine Pilgerreise nach Lumbini kommen. Unser darĂŒber hinausgehendes Ziel ist es, eine AtmosphĂ€re zu schaffen, die dazu einlĂ€dt, dass auch AndersglĂ€ubige dorthin kommen. Wir möchten unsere neu gesetzten Ziele nun öffentlich machen und nach Frieden orientierten und spirituell interessierten Touristen aus dem In- und Ausland mehr Wissen ĂŒber Buddha vermitteln. Wir glauben fest daran, dass dies zur weiteren Entwicklung Lumbinis beitrĂ€gt.

Wir möchten dadurch auch auf das Vision 2020 Jahr hinarbeiten und außerdem erreichen, dass Nepal seine Bekanntheit noch mehr in die Welt verbreitet. Auch fĂŒr dieses Ziel soll diese Maßnahme eine UnterstĂŒtzung sein. Der zunehmende Tourismus wird auch der positiven wirtschaftlichen Entwicklung Lumbinis dienen. Der Grundstein fĂŒr die Bekanntmachung und Entwicklung Lumbinis ist durch den Besuch des UN GeneralsekretĂ€r Sithu U Thant (GeneralsekretĂ€r 1961-1971) gelegt worden.

 

‚Nach Frieden orientierte und spirituell interessierte Touristen‘ als  Zielgruppe - bedeutet dies nicht ‚Verbreitung des Buddhismus‘?

Da Lumbini Buddha symbolisiert und verkörpert, hat dies natĂŒrlich zur Folge, dass dadurch auch der Buddhismus verbreitet wird. Die Religion kommt von selbst einher. Genauso wie Pashupatinath den hinduistischen Glauben symbolisiert, so ist  es ganz natĂŒrlich, dass der Begriff Lumbini fĂŒr den Buddhismus steht. Der Buddhismus teilt andere Religionen nicht in Gut und Böse. Darum ist er fĂŒr alle Religionen willkommen. Man sollte zwischen den Religionen keinen wertenden Unterschied machen.

 

Welche Vorbereitungen haben Sie zur Umsetzung Ihres Planes getroffen?

Wenn man eine Sache zum Erfolg bringen möchte, muss man erst einmal den Anfang machen. Erfolg ist etwas wofĂŒr man arbeitet. Wie erfolgreich wir letztendlich sein werden, wird sich noch herausstellen. Einer der geht, kann auch hinfallen.  Unser Versuch wird sein, dass wir nicht hinfallen. Wir beabsichtigen fĂŒr gute Ergebnisse zu arbeiten. Wir hoffen, dass wir unsere gesetzten Ziele erreichen werden. Am 1. Dezember 2011 haben wir zum Visit Lumbini Year 2012 aufgerufen.  Danach wurde diese Nachricht in die Welt getragen. Als am 11. Januar 2012 das Tourismus Jahr fĂŒr Nepal zu Ende ging, haben wir das Visit Lumbini Year 2012 begonnen und sind damit auch einen wichtigen Schritt in Richtung des Jahres Vision 2020 gegangen. Um das Visit Lumbini Year 2012 erfolgreich zu gestalten,  werden wir Seminare und Veranstaltungen zu buddhistischen Themen durchfĂŒhren sowie kulturelle Programme veranstalten. Da die Medien eine wichtige Rolle spielen, beabsichtigen wir eine Website online zu stellen. Es gibt viele Websites ĂŒber Lumbini. Durch die Bekanntmachung von Lumbini werden auch im Distrikt Lumbini angesiedelte Orte wie  z.B. Tilaurakot  Durbar bekannter werden. Die wirtschaftliche Entwicklung der ganzen Region wird sich verbessern.

 

Es wird behauptet, dass die örtliche Bevölkerung nicht an der Vorbereitung des Visit Lumbini Year 2012 beteiligt war.

Jeder berichtet ĂŒber Dinge auf seine eigene Weise. Es gibt verschiedene Standpunkte. Man kann nicht alle unter einen Hut bringen. In dieser Region gibt es etwa 6 bis 7 Bezirke. Wir haben daraus eine Gruppe gebildet und ein örtliches Komitee gegrĂŒndet. Wir können jedoch nicht alle in dieses Komitee holen.

 

Wie arbeitet dieses Komitee, das Sie gegrĂŒndethaben? Wie arbeiten die Mitglieder in diesem Komitee?

Man kann nicht genau sagen wer in diesem Komitee wie  arbeitet. Meiner Ansicht nach haben wir darin kompetente Mitglieder. Sie sind aus 108 LĂ€ndern. 13 Mitglieder sind nationale SekretĂ€re. Der Rest kommt aus dem Kulturministerium, aus dem Innen-, Finanz- und Tourismusministerium sowie Vorsitzende aus Handel und dem Bankwesen. Sie alle haben verantwortungsvolle Stellungen auf nationaler Ebene. Ich schĂ€tze sie alle als kompetent und verantwortungsbewusst.

 

Geographisch liegen wir zwischen zwei großen LĂ€ndern - Indien und China. Indien schaut mit Argwohn und Wachsamkeit auf die großen Investitionen Chinas. Wie kann man in dieser Situation dieses Vorhaben durchfĂŒhren und zugleich politisches Gleichgewicht schaffen?

Es ist unsere Absicht, mit beiden Nationen gute  Beziehung zu pflegen und das Beste daraus zu machen. Es ist nicht unsere Aufgabe fĂŒr Gleichgewicht zu sorgen.

 

Wie sehen Sie die Aktionen einiger Chinesen  an der indischen Grenze und dass Indien darauf reagiert?

Unser Bestreben ist die Entwicklung von Lumbini. Die nepalesische Regierung hat eine Untersuchung angeordnet. Die  Aufsichts- und Untersuchungsbehörde beobachtet die AktivitĂ€ten der Personen die von außen kommen und untersucht, ob sie sich im Rahmen der nepalesischen Gesetze bewegen oder nicht.

 

Quelle: http://www.onsnews.com/index.php?pagename=interview&id=126

Übersetzung aus dem Nepali, von Alka Khanal, M.A.

 

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